Sicherung und Bewahrung der städtebaulichen Struktur
und des mittelalterlichen Stadtgrundrisses

Die Stadt Nauen wurde im Jahre 1292 gegründet und kurz darauf mit einer Stadtmauer umgeben. Nach mehreren Stadtbränden wird das Stadtbild heute überwiegend von Gebäuden aus dem 18./19. Jahrhundert beherrscht. Zahlreiche Gebäude wurden im 20. Jahrhundert nur mit einfachen Mitteln saniert. Dadurch wurden Fassaden entstellt und die hochwertige Bausubstanz entwertet.

Die Sanierung der Nauener Altstadt soll die städtebauliche Struktur und den mittelalterlichen Stadtgrundriss sichern und bewahren. Die historischen Gebäude sollen in ihrer ursprünglichen Erscheinung wieder sichtbar werden.

Sanierungsziele

Mit dem Beschluss zur Durchführung der Sanierungsmaßnahme 1996 wurden folgende übergeordnete Sanierungsziele festgelegt:

  • Erhaltung und Stärkung der sozialen Durchmischung der Altstadt.
  • Entwicklung des Wohnortes Altstadt durch Verbesserung der Wohnqualität und des Wohnumfeldes.
  • Stärkung der Zentrumsfunktion und Weiterentwicklung des Geschäftsstandortes.
  • Erhalt der städtebaulichen Struktur und der historischen Bausubstanz durch die Gestalterischen Sanierungsziele.
  • Entwicklung des öffentlichen Raumes und Verbesserung der Aufenthaltsqualität von Straßen und Plätzen.
  • Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur.
  • Verbesserung der Umweltsituation und der technischen Infrastruktur.
  • Schadstoffminderung im Städtebau und Energieeinsparung als Sanierungsstrategie.

Sanierungsträger

Für die Unterstützung bei der Durchführung der Sanierung wurde Stadtkontor 1997 als Sanierungsträger und Treuhänder gemäß § 159 BauGB eingesetzt. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Nauen erbringt der Sanierungsträger u. a. folgende Leistungen:

  • Beratung von Eigentümern, Pächtern und Mietern zu Bauvorhaben und Fördermöglichkeiten,
  • Koordination der verschiedenen Planungen und Baumaßnahmen,
  • Information und Beteiligung der Bürger am Sanierungsprozess,
  • Vorprüfung von Förderanträgen,
  • Verwaltung und Bewirtschaftung der Fördermittel.

Kontakt

text

text

text

text

text