Die historische Altstadt Erhalten und Gestalten

Das Sanierungsgebiet Historische Altstadt Beelitz wurde im Oktober 1994 mit einer Größe vor rd. 20 ha förmlich festgelegt. Mit der Ausweisung sollen vor allem folgende Ziele verfolgt werden:

  • Die Sicherung als Wohnstandort, verbunden mit Verbesserungen des Wohnumfeldes.
  • Die Attraktivität und die Funktionsfähigkeit des Altstadtkerns von Beelitz ist u. a. durch die Ansiedlung von Einzelhandels- bzw. Dienstleistungsbetrieben weiter zu stärken.
  • Verkehrsentlastung im Altstadtkern.
  • Erhalten und Gestalten des historischen Stadtbildes.
  • Beteiligung von Bewohnern und Gewerbetreibenden an der Sanierung.

Die Sanierungsziele für die Altstadt von Beelitz wurden durch die Gestaltungs- und Werbeanlagensatzung und die Erhaltungssatzung konkretisiert. Die Gestaltungs- und Werbeanlagensatzung wurde 1997 beschlossen und 2004 überarbeitet. Die Satzung macht konkrete Vorgaben zum Erhalt und zur Wiederherstellung des historischen Stadtbildes. In einer Gestaltungsfibel werden die Inhalte der Satzung und der Geltungsbereich erläutert. Die Erhaltungssatzung wurde 1999 beschlossen, um bei Abriss, Nutzungsänderung oder Neubau ein weiteres Rechtsinstrument zur Erhaltung der städtebaulichen Struktur des Gebietes zu schaffen.

Die aktuelle Denkmalbereichssatzung besteht seit 1999. Ihr Geltungsbereich stimmt mit den übrigen Satzungen nicht überein.

Seit 1994 ist die Stadt Beelitz Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Historische Stadtkerne“, die sich mit den unterschiedlichsten Fragen der Stadtsanierung befasst.

Sanierungsträger

Für die Unterstützung bei der Durchführung der Sanierung wurde Stadtkontor 1992 als Sanierungsträger und Treuhänder gemäß § 159 BauGB eingesetzt. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Beelitz erbringt der Sanierungsträger u.a. folgende Leistungen:

  • Beratung von Eigentümern, Pächtern und Mietern zu Bauvorhaben und Fördermöglichkeiten,
  • Koordination der verschiedenen Planungen und Baumaßnahmen,
  • Information und Beteiligung der Bürger am Sanierungsprozess,
  • Vorprüfung von Förderanträgen,
  • Verwaltung und Bewirtschaftung der Fördermittel.

Kontakt
 
 

text

text

text

text