Der Sanierungsschwerpunkt der letzten Jahre war der Kreuzungsbereich Clara-Zetkin-Straße / Berliner Straße mit den angrenzenden Gebäuden. Der Kreuzungsbereich bildet im Norden des Sanierungsgebietes das Tor zur Altstadtmitte. Durch den erheblichen Gebäudeleerstand stellte der gesamte Kreuzungsbereich einen städtebaulichen Missstand dar. Mit der Sanierung der Gebäude Berliner Str. 189, der Berliner Str. 19 und der Fertigstellung des 2. Bauabschnitts des Lustgartens ist dieser Bereich umfassend aufgewertet worden.

Den Abschluss bildet die in 2017 begonnene Sanierung des Vierseithofes Berliner Straße 18. Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble wird nach historischem Vorbild rekonsktruiert. Nach Fertigstellung wird der Saal als Veranstaltungsraum durch die Stadt genutzt. Das Ergeschoss des Haupt- und Nebengebäudes ist bereits an einen gestronomischen Betrieb vermietet. Die Räume im Obergeschoss der beiden Gebäude werden zu Gästeappartements umgebaut.

Das Hauptproblem der Stadtpfarrkirche ist die Feuchtigkeit, die sich im Innenraum zeigt. Um den Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden Kirche aus dem 13. Jahrhundert langfristig zu sichern, wurde die denkmalgerechte Instandsetzung von Fassade, Fenstern und Türen mit Fördermitteln unterstützt. Mit der Sockelsanierung wurde 2014 die Instandsetzung der Gebäudehülle fertiggestellt.

Ende 2009 konnte eine umfangreiche kommunale Fördermaßnahme, die Instandsetzung der Gebäude Poststraße 15/16, abgeschlossen werden. Bei der Poststraße 15 handelt es sich um die „Alte Posthalterei“, eine im Stil des spätbarocken Klassizismus errichteten königlich preußischen Post-Relais-Station. Dieses unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble wird mit Standesamt, Bibliothek, Tourismusinformation und stadthistorischem Museum zum größten Teil durch die Stadt Beelitz genutzt. Der Innenhof wurde entkernt und neu gestaltet, so dass er nun für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt werden kann.

Auch in den nächsten Jahren werden die Erneuerung privater Gebäude und die Instandsetzung der historischen Bausubstanz einen hohen Stellenwert in der Stadtsanierung einnehmen. Noch stehen Fördermittel für bauwillige Eigentümer bereit. Dabei wird es vor allem darum gehen, neue Nutzungen für leerstehende Gebäude zu ermöglichen.

Umgestaltung Lustgarten

2010 wurde der erste Bauabschnitt der Umgestaltung des ehemaligen „Lustgartens“ abgeschlossen. Der traditionsreiche Platz an der Clara-Zetkin-Straße wurde in zwei Bauabschnitten umgestaltet. Auf dem Platz laden ein begehbares Wasserspiel sowie attraktive Grünzonen zum Verweilen ein und auch für öffentliche Veranstaltungen und Aufführungen kann der Platz genutzt werden. Mit der Umgestaltung wurde ein weiterer attraktiver Aufenthaltsbereich in der Altstadt geschaffen.
Im 2. Quartal 2012 wurde der 2. Bauabschnitt des Lustgartens fertig gestellt. Zentrales Element in diesem Bauabschnitt war der ehemalige Blumenpavillon. Der Flachbau aus dem Jahr 1970 wurde umfassend modernisiert und instandgesetzt und bekam eine komplett neue Fassadengestaltung. In dem Verkaufspavillon werden nun Produkte aus der Region angeboten, ein kleines Cafe ergänzt das Angebot.

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