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Umgestaltung der Baruther Straße
Der Umbau der Baruther Straße fand von April bis November 2003
statt. Sie erhielt neue, mit Platten- und Natursteinpflaster belegte
Gehwege und eine neue Straßenbeleuchtung. Die Fahrbahn wurde in
Anlehnung an die Marktstraße mit Natursteinpflaster befestigt.
Außerdem wurden während der Umbauarbeiten alle notwendigen
Reparaturen an den unterirdischen Leitungssystemen durchgeführt,
so dass die Anwohner in den nächsten Jahren von weiteren
Bauarbeiten verschont bleiben werden.
Durch den neu verlegten Kanal können die Abwässer der
Baruther Straße und der Marktstraße seit Anfang 2004
zentral entsorgt werden.
Umgestaltung des Platzes am Kietz
Der Platz am Kietz hatte in der Vergangenheit seine Funktion als
repräsentativer Stadtplatz mit Aufenthaltsqualität verloren.
Mit der geplanten Umgestaltung sollten diese verloren gegangenen
Qualitäten wiedergewonnen werden.
Die Gestaltung orientiert sich weitgehend am historischen Vorbild des
Platzes. Beide Denkmale auf dem Platz wurden durch einen Weg
miteinander verbunden. Als Abgrenzung zwischen den Wegen um das
Kriegerdenkmal und den angrenzenden Grünflächen wurde eine
niedrige Mauer vorgesehen, in die Bänke eingelassen sind. Durch
die zu den umgebenden Straßen leicht geneigten
Grünflächen sind diese für die vorbeifahrenden Autos,
Radfahrer und Fußgänger gut sichtbar.
Mit dem im Mai 2003 fertiggestellten 1. Bauabschnitt erhielt der Platz
viel von seiner ursprünglichen Aufenthaltsqualität
zurück. Der 2. Bauabschnitt wurde im April 2004 abgeschlossen. Der
Platz wird inzwischen von den Zossener Bürgern wieder als
attraktiver Stadtraum wahrgenommen.
Umgestaltung der Berliner Straße
Wichtigstes Vorhaben im Jahr 2004 war die Umgestaltung der Berliner
Straße. Entsprechend der abgeschlossenen Gestaltung in der
Marktstraße begann der Umbau der Berliner Straße im April
2004 und wurde im Oktober 2004 abgeschlossen.
Die Berliner Straße erhielt neue, mit Platten und
Natursteinpflaster belegte Gehwege und eine neue
Straßenbeleuchtung.
Die Fahrbahn wurde, wie in der Marktstraße und der Baruther Straße,
mit Natursteinpflaster befestigt. Im westlichen Abschnitt kann jetzt
beidseitig geparkt werden, während im mittleren Abschnitt
lediglich südseitig PKW-Stellplätze zur Verfügung
stehen. Auf den letzten 40 m zum Marktplatz hin reicht die Breite des
Straßenraumes für Stellplätze nicht mehr aus.
In beiden Abschnitten sind die Gehwege durch Borde von der Fahrbahn
getrennt und liegen 10 cm höher als die Fahrbahn.
Entlang der Gehwege wurden nach dem Vorbild der Marktstraße auf
beiden Straßenseiten Hainbuchen-Solitäre gepflanzt.
Umgestaltung des Marktplatzes
Der überwiegende Teil der in den Jahren 2005 und 2006 zur
Verfügung stehenden Fördermittel wurde für die
Umgestaltung des Marktplatzes verwendet. Die Gesamtkosten für die
Umgestaltung belaufen sich auf 1,3 Mio €.
Im April 2005 wurde mit dem 1. Bauabschnitt, der südwestlichen
Hälfte des Marktplatzes einschließlich der Fahrbahn,
begonnen, seit Oktober 2005 fließt der Verkehr auf der neuen
Fahrbahn.
Im Frühjahr 2006 wurde mit dem 2. Bauabschnitt begonnnen, die Arbeiten wurden Ende 2007 abgeschlossen.
Das Umgestaltungskonzept orientiert sich am historischen Vorbild und am
Entwurf des Büros WES+Partner aus dem Jahr 1997.
Die Fahrbahn, deren Breite auf 6,50 m reduziert wurde, erhielt den
gleichen Pflasterbelag wie die Baruther Straße und die Berliner
Straße. Senkrecht zur Straße wurden beidseitig
PKW-Stellplätze angeordnet, jeweils zwischen zwei
Stellplätzen sind zwei Baumreihen entstanden. Die dritte
Baumreihe auf der Rathaus-Seite wurde im Herbst 2006 realisiert.
Vor den Häusern an der Südwestseite entstand ein rd. 5 m
breiter Fußgängerbereich, der mit Granitpflaster und
Gehwegplatten wie in der Berliner Straße und in der Baruther Straße befestigt
wurde. Die daran anschließende Fläche ist dem Lieferverkehr
vorbehalten. Auch an der Rathaus-Seite ist ein
Fußgängerbereich entlang der Gebäude entstanden.
Zwischen dem sich anschließenden Streifen für den
Lieferverkehr und den PKW-Stellplätzen wurden einige der Ideen des
Bürgerwettbewerbes realisiert, so ein „Aktivbrunnen“
mit einer anschließenden geschwungenen Rinne, die von einem in
das Pflaster eingelassenen Lichtband begleitet wird.
Neubau Parkplatz A und B
Zur Erweiterung des innerstädtischen Stellplatzangebotes wurden südlich des Marktplatzes zwei neue Parkplätze angelegt. Parkplatz B wurde 2003 fertig gestellt und ist von der Umgehungsstraße aus erreichbar. Der erste Bauabschnitt von Parkplatz A, der von der Marktstraße aus erschlossen wird, wurde 2008 abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt wurde 2009 realisiert.
Umgestaltung Stadtpark
Mit der Umgestaltung eines ersten Teilbereiches des Stadtparks 2009 wurde ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der Zossener Innenstadt für Familien, aber auch ältere Menschen geleistet. Die Wege sowie die Beleuchtungsanlage wurden erneuert und die Wiesenflächen neu bepflanzt. Das zentrale Element bei der Umgestaltung ist der "Burgspielplatz", der für Kinder im Alter von bis zu 14 Jahren konzipiert ist. Als Thematische Grundlage zur Gestaltung diente die Zossener Burg, von der heute nur noch die nahe gelegene Burgruine zeugt. Der angrenzende "Generationenspielplatz" mit Geräten zum Balancieren, Klettern und dehnen ist Treffpunkt für die ganze Familie.
Umgestaltung Rathaushof
Nach der bürgerfreundlichen Umgestaltung des Rathauses und der Einrichtung eines Bürgerbüros wurde 2009 die Neugestaltung des Rathaushofes im wesentlichen abgeschlossen. Im Hofbereich stehen insgesamt 48 Parkplätze zur Verfügung. Das Bürgerbüro ist über die neu angelegte Rampe nun auch für mobilitätseingeschränkte Besucher erreichbar.
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Neu gestaltete Baruther Straße
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